Matchday 2: Lauber SV – SVSM  2:0, 22.08.14, 18:30 Uhr

 

Derby zu hohe Hürde

 

Die Erste verliert am Ende überraschend verdient gegen ein gar nicht so starkes Laub das Spiel und Benedikt Deubler die Nerven – Rot für den Stürmer

 

23.08.2014 (pm) – Der SVSM hat das Gemeindederby in Laub vor guter Kulisse nicht für sich entscheiden können. Micha Schmidt rückte für Robert Dippner (Mittelfußbruch) ins Team. Die Gäste starteten besser ins Spiel und hatten klar das Zepter in der Hand. Schon nach einer halben Minute hätte Johannes Regele, als er freistehend vorm Heimkeeper vergab, die Führung machen müssen. (1.) Danach machte der SVSM weiter und marschierte bis zehn Minuten vor der Pause auf das Gästetor zu: Chancen von Stefan Kienberger, Fabian Kusche und Benedikt Deubler waren noch zu verbuchen. Urplötzlich schwanden beim SVSM langsam die Kräfte und der Lauber SV witterte Morgenluft: Thomas Seefried nutzte einige Löcher in der Gästeabwehr zu einem Schuss, den Macho aber parieren konnte. (41.)

Nach dem Wechsel brach der SVSM völlig ein: Kraftprobleme und zu viel Respekt bei einigen ließen die Hausherren wieder ins Spiel kommen. Laub spielte nicht gut, kam aber dennoch zu großen Chancen, wie einem Pfostenschuss (53.) oder einem nicht gegebenen Elfmeter (55.) Die zu diesem Zeitpunkt dann nicht mehr überraschende Führung fiel dann nach knapp einer Stunde, als die Gäste beim Solo von Maximilian Dannemann Spalier standen. Auf der Gegenseite startete Julian Hertle ein Solo und wurde elfmeterwürdig zu Fall gebracht, Schiri Kleemann aber griff nicht ein. Dieser Umstand und der im Gegenzug gegebene Elfer für Laub brachte Benedikt Deubler dazu, seinen Frust an Kleemann abzuladen. Die Folge: Platzverweis für den Stürmer wegen Schiedsrichterbeleidigung! Es wird mit mehreren Wochen Strafe gerechnet. Den Elfmeter verwandelte Thomas Seefried zum 2:0, die Entscheidung! (72.)

 

Dem guten Auftakt gegen Reimlingen folgte ein rabenschwarzer Tag beim Dorfnachbarn in Laub. Ließ die erste Halbzeit noch Gutes erhoffen, war der zweite Abschnitt ohne Wenn und Aber grauenhaft. Das ohnehin schon gut besuchte Lazarett (Eber D., Michel B., Renner Ch., Mädler Th., Dippner R.) wird durch die Unbeherrschtheit von Deubler um einen weiteren Leistungsträger ergänzt. Erfreulich war das Comeback von Tobias Uhl, der später eingewechselt wurde.

 

Aufstellung: Macho – Schmidt (60. Dippner A.), Schwarzländer, Hertle M., Hertle J. – Deubler L., Tengler N., Kusche (65. Uhl), Kienberger – Regele (80. Schneller St.), Deubler B.

 

 

Tore: 1:0 Max. Dannemann (58.), 2:0 Thomas Seefried FE (72.)